Strauchschnitt und Formschnitt

Regelmäßige Pflege ist hier sehr wichtig um Sträuchern die richtige Form vorzugeben. Dafür ist es ratsam, Sträucher ein Mal im Jahr und Formschnitt an Hecken ein bis zwei Mal im Jahr durch zu führen.

Beim Strauchschnitt werden abgestorbene, beschädigte, überalterte oder ungünstig wachsende Triebe entfernt. Pflanzenart, Blütezeit und gewünschte Wuchsform bestimmen dabei, wie stark ausgelichtet, eingekürzt oder verjüngt werden sollte.

Der Strauchschnitt unterstützt vor allem Gesundheit, Wachstum und Blütenbildung. Beim Formschnitt steht eine klar definierte Kontur im Mittelpunkt. Beide Schnittarten müssen zur Pflanzenart und ihrer individuellen Entwicklung passen.

Die Häufigkeit hängt von Pflanzenart, Wachstum, Blühverhalten und gewünschter Form ab. Schnell wachsende Formgehölze benötigen häufigere Korrekturen als langsam wachsende oder naturnah gehaltene Sträucher.

Der richtige Zeitpunkt richtet sich nach Pflanzenart, Blütezeit und Schnittziel. Frühjahrsblüher werden häufig nach der Blüte geschnitten. Bei allen Arbeiten sind Artenschutz, vorhandene Nester und gesetzliche Schnittbeschränkungen zu beachten.

Geeignet sind vor allem schnittverträgliche und dicht verzweigte Gehölze wie Eibe, Liguster, Hainbuche oder Buchsbaum. Entscheidend sind außerdem Vitalität, Standort und gewünschte Form des jeweiligen Strauches.